Montag, 13. Februar 2012

Mal wieder angekommen ;)

Hallo liebe Follower!


Und liebe Grüße aus dem vermutlich richtigem Goa. Gelandet bin ich nicht wie ursprünglich geplant in Anjuna, sondern in Arambol. Und was soll ich sagen... meine schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Ein riesen Haufen Touristen, darunter viele Hippies, Individualisten, Tantraanhänger, vermutlich auch den ein oder anderen Junkie und auf jeden Fall viele viele viele, die einen an der Klatsche haben. Techno-Musik an jeder Ecke und unglaublich viele Russen. Wen wunderts da noch, dass die meisten Speisekarten auf Englisch und Russisch sind... noch dazu habe ich heute am Strand die erste tote Ratte gesehen und bin auch ansonsten "not amused". 

Was mache ich hier eigentlich? Gute Frage... nach meiner ersten von 3 Busfahrten heute, traf ich ein deutsches Mädel und wir beschlossen uns zusammen zu tun. (Simone, 27 aus Augsburg, ebenfalls getrennt und ebenfalls den Job geschmissen). Dafür war ich mehr als offen, nachdem mir einige Inder sowie auch Touris, Anjuna als Touri-Party-Meile deklarierten -Ich frag mich nur was Arambol dann sein soll...-Und da hatte ich so überhaupt keine Lust drauf! Auf alles aber nicht auf das. Da aber jeden Mittwoch in Anjuna ein riesen großer Flohmarkt ist, wollte ich dennoch in der Nähe bleiben. Also beschloss ich mit Simone nach Arambol zu reisen. Das ist übrigens der letzte Strand im Norden. Nach weiteren 2 Busfahrten und einem Fußmarsch von 1,5km, waren wir endlich am Strand angekommen. Aber meine Freude hielt sich mehr als in Grenzen. Wir schauten uns 2 Zimmer an. Eins haben wir daraufhin bezogen, allerdings nur für eine Nacht.

Denn bei unserer Erkundungstour eine Stunde später, stießen wir auf Martin, einen Psychologen aus Deutschland, der in Indien Kurse gibt und rein zufällig einen heißen Tipp in Sachen Zimmer für uns hatte. Und heiß ist noch kein Ausdruck.
Ein Zimmer am Hang mit Blick aufs Meer. Weit ab von den Touristenmassen und 50m von einer einsamen Bucht entfernt. JUHUUUUUUU das war doch glatt ein Segen! Andernfalls wäre das Thema Goa morgen für mich auch schon beendet gewesen. Das Treiben hier am Hauptstrand ist nämlich definitiv fern ab von meiner Welt. Wäre ich doch lieber mal in Agonda geblieben. Da konnte man die Touristen an 3 Händen abzählen.

Der jetzige Stand ist übrigens, dass ich erst nach Hampi düse und im Anschluss nach Mumbai. Aber hier sind ja ohnehin alle Angaben ohne Gewähr und Änderungen jederzeit vorbehalten ;). Sollte ich Hampi jetzt nicht machen, dann eventuell noch nach Chennai. Besser wäre es aber von hier aus. Mal schauen, wie ich es letztendlich mache. Ihr erfahrt es jedenfalls als erstes ;) .

Der Tag neigt sich dem Ende und ich bin nach der ganzen Tortur heute einfach nur noch platt. 6Std rumgereise für lächerliche 100km. Die ollen 7000km die noch auf mich warten, packe ich auch noch. Obwohl ich zugeben muss ein mulmiges Gefühl zu haben, wenn ich an den Norden denke.